Florenz

1.

Vague Bildtechniken zeichnen Bewegung in rigider Form. Anthropofage Bildtechniken sind Bildtechniken, die das Menschenbild durch Schlingen zeichnen, also schlingend und oder verschlungen. Diese Schlingen und diese Schlingen können durch Verzehr und Tafeln erscheinen, aber auch durch Verkehr und andere Regungen, die das Begehren durch rigide Form gehen lassen.

Die Zentralperspektive wird als fixe, fixierte Perspektive kritisiert. Sie geht mit einem Starren einher, auch sie kann saturiert und doch ungestillt sein.

2.

Wo, wenn nicht in Florenz, zu Recht und Bild forschen? Wo, wenn nicht hier, zu der Koextension von Recht und Stadt forschen? Wo, wenn nicht hier, in den Kosmos vor der deutschen akademischen Systemphilosophie und vor der Unterscheidung von Staat und Gesellschaft einsteigen? Wo, wenn nicht hier, zu mimetischem Kreisen forschen, zu vorgeschobenen Linien und zu jenem fünffachen Modell juridischer Züge, das Cornelia Vismann in ihren Texten zu den Akten und Gewandstudien entworfen hat? Wo, wenn nicht hier, zu Warburgs Tagen [sic!] und Trachten forschen und zum Herbst 1896, als Karl Brandi vorbeischaut?

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