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Antrittsverzettelung

Unter dem Gesetz ist umgezogen, 15.VII.2025

1.

Ab heute tagt’s auf diesen Seitenm und Sichtungen. Das Fernsehgericht ist in diesem Fall der Alltag einer Fabianspeise. Happen für Happen passiert hier was. Schluck für Schluck legen sich hier Schlingen über Schlingen, Knoten über Knoten und Ketten über Ketten. Fabian bockt mal wieder. Manche nennen es ‚bloggen‘, andere ‚Bock haben‘, andere wiederum ‚Bock sein‘.

2.

Das Recht wird wahrgenommen und erfahren. Die Dogmatik hat nicht aufgehört, eine Technik der Wahrnehmung und Erfahrung zu sein.

Eine der praktischen Regeln der Seite ‚Unter dem Gesetz‘ lautet: Was nicht hier passiert, passiert da. Was nicht jetzt passiert, passiert dann. Eine der Erfahrungen, auf denen meine Arbeit beruht, ist die anthropologische Erfahrung schlechthin: Alles das, was hier vorkommt, das kommt auch da vor, nur in anderer Reihenfolge.

3.

Man nimmt das Recht aktiv und passiv wahr. Keine Wahrnehmung ohne Übung, das ist ein Training oder ein Tragen und Trachten. Auf, auf! Let’s draw, let’s draft, let’s drift. Triftige Gründe finden wir allemal.

‚Unter dem Gesetz‘ ist ein Zettelkasten, ein Schaufenster, ein Schirm und ein Schleier (velum). Noch weiß ich nicht, wie die neuen Seiten funktionieren werden. Projekte funktionierten auch so: rein ins Wasser, die Regeln und Fertigkeiten werden sich einstellen. Nichtdigital lebe ich auch so.

Dem Fabian ist schon ein paar mal gesagt worden, dass dasjenige, was er tue, nicht ginge. Auf Abratgeber & Co hört er immer noch nicht. Ich möchte mit diesen Seiten ermutigen, nicht auf die Abratgeber und nicht auf die Verhinderer zu hören, die von deutschen juristischen Fachbereichen und Fakultäten angezogen werden wie die Motten vom Licht und die viel Aufwand betreiben, um Universitäten mit Ideenlosigkeit und Entmutigung zu verstopfen. Ich möchte ermutigen, sich mit dem Recht zu befassen, egal ob und egal was man studiert. Diese Seiten sind für alle und keinen Juristen.

Man muss manchmnal geduldig mit mir sein. Ich forsche zur einem Recht, das unbeständig ist, weil ich selbst unbeständig bin – und manchmal schlichtweg nicht sofort zu erreichen bin. Geduld!

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