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Der Anfang des westlichen Rechts

I.
Das ist Rubio vor der Akropolis, den können wir gut gebrauchen. Das würde Agamemnon sagen.
II.
Das ist ein Höfling, der sich in Anbetracht des Aggro-Polus zwar vor der Akropolis, dabei aber hinter einem Pult und einem Schildzeichen (Digma) verschanzt (quasi hinter trojanischen Mauern), einen Text nicht frei spricht, sondern erstens abliest und sich dabei zweitens noch an diesem Pult festhält. So würde der Polytropon und Seefahrer aus Ithaka dieses Bild beschreiben.
III.
Rubio hat vor dem Bau einen starken Auftritt. Das würde Agamemnon seinen Leuten versichern.
Der Polytropon (manche Musen nennen so einen Typen Odysseus) würde diese Figur nicht nur für einen schwachen Witz halten, er hält ihn auch für einen schwachen Witz. Odysseus ist vielwendig und Tropenrechtler. Er betrachtet die Personen nicht nur vor ihren Bauten und Bildern, sondern auch hinter und auf ihren Bauten und Bildern.
IV.
Wenn Rubio auf Deinem Bildschirm erscheint, dann erscheint er durch Algorithmen auf Deinem Bildschirm. Er erscheint nicht allen. Denen, denen er erscheint, erscheint er rekursiv, mimetisch und kreuzend (kontrafaktisch). Rubio steht nicht nur vor etwas, er steht auch hinter etwas, sitzt dabei auf und schlägt aus. Die Algorithmen gehören zu den (Bilder-)Listen und Akten. Die Algorithmen sind Schleifen und Schlingen, die Rubio nun auf dem Bildschirm, vor der Akropolis und hinter einem Pult erscheinen lassen. Dank und durch Homer wissen wir etwas davon. Man sollte davon ausgehen, dass Homer nicht nur solche Minister als aufsitzende und ausschlagende Wesen betrachtet, die aber auch. Das soll man aber genau dann, wenn man begehrt, wahrzunehmen, wie in der Moderne die Antike nachlebt. Sonst soll man das nicht tun.
V.
Der Anfang des westlichen Rechts ist der Anfang dessen, was rechts oder links sein kann und was westwärts vom Osten nach Westen und ostwärts vom Westen nach Osten zieht.

Peer Zumbansen (Schriftenverzeichnis hier) kommt an das Institut für wahrscheinliches und unwahrscheinliches Recht. Er sucht uns auf, besucht uns regelmäßig. Wir kooperieren in Sachen Tropenrecht, er spezialisiert sich dabei auf das Recht der Apokalypse. Was gibt es zu sagen, was gibt es zu betrachten und zu besprechen? Das folgende:

„For international legal scholars the amplifying geopolitical volatility around the increasingly unpredictable pursuit of military and economic goals with staggering levels of human and property destruction is proof of a ‘crisis’ of international law. And, indeed, the contestation of both the ‘justifications’ given for and the qualifying categories applied to today’s wars illustrate, at the very least, the fragility of the normative and political community heralded to be the anchor of international law. But, the reasons why the centre of international law ‘cannot hold’ are regularly found in ‘illiberal states’, rogue actors, bad apples which are held responsible for the erosion of the ‘rules-based international order’, while the historical, critical excavation of the original and persisting inequalities of said order are still not part of the to-do list of the discipline’s mainstream. Deeper down, though, the focus on purportedly ‘weak’ international norms continues to delay a long overdue ‘law and political economy’ critique of the processes of disaggregation and privatisation, which have for decades been shifting key public functions to increasingly powerful and unaccountable market actors.“ (Peer Zumbansen)

Mehr zu Peer Zumbansen Auftritt am Institut für wahrscheinliches und unwahrscheinliches Recht aka MPI für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie Frankfurt genau hier.

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